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Peter Bastian Architekten BDA
 
                                 

Wohnhäuser
Mindener Str. Münster

Wettbewerb, 1. Preis
Realisierung 2012

   

Erläuterungen zum Entwurf

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Einleitung / Städtebauliche Einbindung

Das Planungsgebiet befindet sich im Herz-Jesu-Viertel in Münster. Das Eckgrundstück an der Mindener Strasse / Andreas-Hofer Strasse liegt im beliebten Wohngebiet in der Nähe der Herz-Jesu-Kirche in direkter Nähe zum Dortmund-Ems-Kanal und dem südöstlichen Waldgebiet Münsters. Das Bestandsgebäude wird abgerissen und hochwertige Mietwohnungen werden errichtet.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Anzahl der Parteien wird die Gebäudekubatur auf zwei Gebäude aufgeteilt.
Die komplette Erschliessung erfolgt von Norden über die Mindener Strasse. Die im Vergleich zur Andreas-Hofer Strasse wesentlich ruhigere Strasse ist zur Adressbildung die eindeutige Wahl.
Die Erschliessung der Tiefgarage erfolgt über die nordwestlich gelegene Zufahrtsstrasse zwischen dem Neubau und der Nachbarbebauung.
Der Baukörper gliedert sich in 2 Gebäudeteile mit gemeinsamer Tiefgarage, der sich zur Mindener Strasse als geschlossene Bebauung darstellt. Formal gliedert er sich in die örtliche Baustruktur der Umgebung ein, bestehende Raumkanten werden fortgesetzt, Traufhöhen aufgenommen.


Wirtschaftlichkeit

Der vorliegende Entwurf basiert auf einer modularen Ordnung, die aus den verschiedenen erforderlichen Funktionsbereichen differenziert abgeleitet wird. Gleichzeitig wird durch den Ansatz des möglichst kompakten Baukörpers, das Bestreben nach einem wirtschaftlichen und energiesparenden Grundlayout unterstrichen.
Es ist im Kontext der städtebaulichen Rahmenbedingungen eine hochwertige Lösung in Bezug auf die Grundrissorganisation und die Materialität geschaffen worden, die aufgrund ihrer Flexibilität bei der Gestaltung des Wohnungsschlüssels eine hohe Wirtschaftlichkeit aufweist. Diese Wirtschaftlichkeit wird auch durch das exzellente Verhältnis von Mietfläche zu BGF von ca. 83 % unterstrichen.


Gebäudestruktur

Das Gebäude basiert auf einer Maßordnung, die sich aus dem Hauptraster von 1,25 / 3,75 m ergibt.
Die Einordnung der Wohneinheiten in dieses Maßmodul ermöglicht eine wirtschaftlich optimale Lösung.
Es entstehen insgesamt 26 Wohneinheiten in 2 Gebäudeteilen. Die Wohneinheiten variieren in der Zimmeranzahl vom Appartment bis zur 4-Zimmerwohnung. Im Gebäudeteil 1 mit Süd-Ausrichtung befinden sich die großzügigen 3-/4-Zimmerwohnungen, im Gebäudeteil 2 die kleineren Appartments und 2-Zimmerwohnungen.
Die barrierefreie Erschließung ist über einen ebenerdigen Zugang zum Foyer und einen Aufzug gewährleistet. Die lichte Raumhöhe beträgt 2,70 m.
Die Eingangssituation kennzeichnet sich durch ein repräsentatives Foyer, dass in der Kubatur des Baukörpers zurückspringt. Von hier aus können die Wohnungen über den zentral angeordneten Erschließungskern mit einseitig zugänglichem Aufzug oder über das Treppenhaus erreicht werden.
Die Erschliessungszone der einzelnen Wohnungen liegt mittig im Gebäude zum Erschliessungskern orientiert, so dass die privaten Schlafbereiche und der offenen Wohnbereich zur Fassade liegen. Die Küchen sind offen gestaltet und zum Außenraum orientiert.
Die Balkone und Terrassen beider Gebäude richten sich nach Süden und Südwesten aus. Die Balkone verfügen über eine Tiefe von 2,50 m. Die Terrassen sind in unterschiedlichen Tiefen angelegt, so dass eine großzügige Außenmöblierung möglich ist.
Die Zonierung von privatem und öffentlichem Außenraum wird durch den Einsatz von Hecken erzeugt. Die Fläche zwischen den Gebäudeteilen steht als Grünraum für private Gärten zur Verfügung. Die Tiefgarage bietet 25 Stellplätze für 26 Wohneinheiten. Die Abstellräume der Wohnungen, sowie die allgemeinen Abstellräume sind den Erschliessungskernen zugeordnet. Vor dem Baukörper an der Mindener Strasse in unmittelbarer Nähe zur Haupterschliessung des Gebäudes sind zusätzlich Besucherparkplätze vorgesehen.


Fassade

Das Gebäude stellt sich als Zusammenschluss zweier Körper mit einer massiven Hülle dar, die jedoch mit ihren großflächigen horizontal geprägten Ausschnitten auf der Süd- und Südwest-Seite eine offene Leichtigkeit ausstrahlen. Das Spiel zwischen massiven, geschlossenen Flächen und großzügigen Öffnungen, sowie die klare Gliederung der Fassade durch Betonfertigteile ermöglichen die Ablesbarkeit der Wohneinheiten und garantieren somit eine leichte Orientierung im Gebäude. Im Dachbereich setzt sich diese Gliederung in Gauben aus Betonfertigteilen fort.
Großzügige bodentiefe Öffnungen mit Alu-Fenstern belichten und belüften die Räume. Die mit Holz belegten teilweise eingeschobenen Balkone erweitern den Wohnraum in den Außenraum hinein. Der Schutz vor der Sonne wird durch außen liegende Raffstores erbracht, die den Bewohnern eine individuelle Steuerung des Lichteinfalls ermöglichen.
Farbgebung, Format und Material des roten Klinkers gleichen sich dem der umliegenden Bebauung an.


Konstruktion

Der Neubau wird in Massivbauweise errichtet. Die Außenwände werden als zweischaliges Mauerwerk erstellt, Dämmstärken entsprechend der aktuellsten EnEV-Fassung. Sämtliche Decken sowie die Aufzugschächte sind aus Stahlbeton gefertigt. Die Ausführung der Tiefgarage erfolgt in WU-Beton.


Energie

Das Gebäude wir vom Dämmstandard schon auf die im nächsten Jahr in Kraft tretende EnEV 2012 ausgelegt. Natürlich können bei entsprechender Investition auch höhere Energie-Standards bis hin zum Passivhaus erzielt werden.
Die Wärmeversorgung kann ggf. mit Fernwärme, mit Gasthermen oder idealerweise über Geothermie erfolgen. Die wirtschaftlich optimalste Energieerzeugung und die möglichen Wärmedämmstandards müssen im Detail im weiteren Dialog festgelegt werden.


Peter Bastian

       

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