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Erläuterungen zum Entwurf

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Erläuterungstext
In dem Planungsgebiet soll unter Einbeziehung der profanierten Kirche St. Mariä-Himmelfahrt ein neues Angebot an Mehr-Generationen-Wohnen, betreutem Wohnen und zweier Wohngemeinschaften entstehen.
Zur Umsetzung des Konzepts wird der Altbestand des Pfarrheims und der Bücherei rückgebaut. Südlich des Kirchengebäudes staffeln sich drei Neubauten, die sich um eine zentrale, grüne Mitte orientieren. Die Neubauten sind jeweils zwei-geschossig plus Staffelgeschoss mit vorgelagerter Dachterrasse. Die Höhe der jeweiligen Dachkanten orientiert sich hierbei sowohl an der Traufkante des Kirchenlanghauses als auch an den Höhen der angrenzenden Wohnbebauung. Pro Geschoss können zwei Wohneinheiten von rund 65qm Größe untergebracht werden, wahlweise kann aber auch eine große Wohnung für eine Familie konzipiert werden. Jede der in Ost-West Richtung bzw. gen Süden ausgerichteten Wohnungen erhält einen privaten Freibereich in Form eines kleinen Gartens oder einer Loggia. Private Abstellflächen und sonstige dienende Funktionen befinden sich im Kellergeschoss. Die barrierefreien Treppenhäuser mit Aufzug werden natürlich belüftet und beleuchtet.
Im Erdgeschoss des südlichen Neubaus befinden sich die Räumlichkeiten für die Kirchengemeinde. Dem nach Süden ausgerichteten Eingang ist ein kleiner Platz vorgelagert, der sich zudem zum Eingang des angrenzenden Kindergartens orientiert. Das hell und freundlich gestaltete Foyer, das eine Blickbeziehung gen Norden zum Kirchengebäude und „Quartierspark“ ermöglicht, ist zentral angeordnet. An das Foyer unmittelbar angrenzend finden sich die Gruppenräume sowie die Küche und Garderobe.
Die Neubauten sind in Massivbauweise errichtet und erhalten eine regionaltypische Klinkerfassade aus rot-braunem Ziegel analog zum bestehenden Kirchengebäude. Die Fensterflächen und Loggien werden durch einen schlanken Betonrahmen eingefasst. Das übergeordnete Raster, welchem auch die Fassadenaufteilungen unterliegen, unterstreicht das Bestreben nach einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Lösung der Bauaufgabe.
Der profanierte Kirchenbau erfährt möglichst gering gehaltene Eingriffe, die seinen Charakter bewahren sollen, um ihn zu einem Wohngebäude zu ertüchtigen. In den Innenraum werden zwei zusätzliche Geschoßebenen eingezogen. Die in der Fassade bestehenden Fenster werden verlängert. Auf das Dach werden Gauben aufgesetzt. Der Sakristei-Anbau wird zu einem autarken Wohngebäude umgebaut.
Im Erdgeschoss des Kirchengebäudes sind nach Süden ausgerichtete Wohnungen geplant, die jeweils von Norden erschlossen werden. Diese Wohnungen verfügen über einen Freisitz in einem kleinen Garten. Das bisherige Hauptportal im Westen wird als Zugang zu den zwei in den beiden Obergeschossen befindlichen Wohngruppen genutzt. Jede Wohngruppe verfügt über 11 rund 32 qm große Wohneinheiten. Sie werden durch gemeinschaftlich genutzte Flächen im Westen und Osten eingefasst. Diese Art der Grundrissorganisation besticht durch ihre Klarheit mit einem definierten Anfang und Ende und hilft den Bewohnern somit bei der alltäglichen Orientierung.
Die Neubauten und die Kirche werden durch Wege, verkehrsberuhigte Erschliessungen und sowohl private als auch öffentliche Grünflächen miteinander verbunden. Um die Wegeführung zu vereinfachen schlägt der Entwurfsverfasser eine Begradigung des öffentlichen Gehweges auf dem Flurstücks 962 vor. Dieser Flächentausch könnte im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens vorgenommen werden. Eine Durchquerung des Planungsgebiets ist von allen Himmelsrichtungen möglich, sodass sich das neue Ensemble nicht abgrenzt, sondern den Bewohnern eine maximale Zugehörigkeit bietet und Ihnen die Möglichkeit der Kommunikation mit Ihrer Umgebung ermöglicht.
Oberirdische Stellplätze werden für sämtliche Wohneinheiten hausnah angeboten, sodass lange Wege vermieden werden. Die Pflasterung der Wege und Stellplätze orientiert sich an den Gegebenheiten der örtlich vorhandenen Materialien. Sie werden flächenbündig verfugt, um einen barrierefreien Zugang für alle Nutzer der Anlage zu gewährleisten.