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Peter Bastian Architekten BDA
 
                                 

ADM Campus

Bürogebäude mit Wohnhäusern

Martinsburg, Osnabrück

         

Erläuterungen zum Entwurf

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Erläuterungsbericht

Im Westen der Stadt Osnabrück, an der Martinsburg, soll ein neues Bürogebäude entstehen. Zusätzlich soll innerhalb des Wettbewerbgebietes ein Wohnangebot geschaffen werden.
Die vorhandene Brachfläche einer ehemaligen Gärtnerei ist verkehrlich gut angebunden und wird in erster Linie durch die namengebende Straße „Martinsburg“ erschlossen.
Der Hauptzugang erfolgt auf der Ostseite des Gebäudes über eine großzügige Auffahrt in das Foyer des Gebäudes. Nördlich der Auffahrt erfolgt auch die Zufahrt zur Tiefgarage mit den erforderlichen Stellplätzen für Autos und Fahrräder.
Über das repräsentative Foyer im Erdgeschoss gelangt man zur offenen, einläufigen Treppe welche die vier Geschosse erschließt. Der Glasaufzug startet direkt am Empfang und fährt Besucher oder Mitarbeiter auf kurzem Weg in die verschiedenen Etagen.
In den Obergeschossen 1-3 befinden sich flexibel gestaltete Büroflächen.
Der separate Mitarbeiterzugang erfolgt etwa in der Mitte des Gebäudes entlang der Außenterrase vor der Cafeteria.
Das Staffelgeschoss (4. Obergeschoss) bietet zwei großzügige Penthousewohnungen mit Dachterrassen.
Diese werden über einen Weg oberhalb der TG-Rampe erschlossen und sind daher separat von Büronutzung zugänglich.
Es ist im Rahmen der städtebaulichen und topographischen Bedingungen eine hochwertige Lösung in Bezug auf die Grundrissorganisation und die Materialität gefunden worden. Diese weist auch aufgrund ihrer Flexibilität bei der Gestaltung der Büros eine hohe Wirtschaftlichkeit auf. Die Planung des Gebäudes ist auf einem Raummodul von 5,20m aufgebaut, entsprechend einem Achsmaß von 1,30m und erlaubt somit eine Aufteilung der zur Verfügung stehenden Fläche in 2-Achs / bzw. 4-Achs-Büros.
Das Gebäude wird als Stahlbeton-Skelettkonstruktion errichtet. Die geschlossenen Außenwände werden als zweischaliges Mauerwerk erstellt, Dämmstärken entsprechend der aktuellsten ENEV- Fassung.
Bürogebäude und Wohnhäuser erhalten eine hell-grau-beige Klinkerfassade.
Die Stützen und Pfeiler der Fassade bestehen aus scharfkantigen Fertigteilen in hell-grauem Sichtbeton.
Die Klimatisierung des Gebäudes erfolgt über eine Fußbodenheizung und zur Kühlung über eine Betonkerntemperierung. Diese ist möglich weil die Bürozonen keine Abhangdecken erhalten.
Die Raumhöhen sind 2,70m in den Innenzonen bzw. 3,00m in den Büros und sonstigen Räumen.
Die Bereiche wie Foyer, Cafeteria usw, aber auch die Sanitärbereiche sind mit großformatigen Muschelkalksteinplatten ausgelegt. Die Büroflächen erhalten einen Nadelfilzboden.
Die Zufahrt der Feuerwehr erfolgt über die Erschließungsstraßen auf dem Grundstück. Von hier sind auch alle Wohnhäuser anleiterbar.
Die Wohnbebauung im südlichen Teil des Plangebietes besteht aus sechs 3-geschossigen Wohnhäusern in Würfelform. Diese stehen auf einem gemeinsamen Raster mit dem Bürogebäude und bilden durch die gleiche Maßordnung, Materialität und Farbigkeit ein einheitliches Ensemble.
Die Gebäude stellen sich als Kuben mit einer massiven Hülle dar, die jedoch mit den geöffneten Fassaden auf der Ost- und Westseite eine offene Leichtigkeit ausstrahlen. Das Spiel zwischen massiven, geschlossenen Flächen und großzügigen Öffnungen, sowie die klare Gliederung der Fassade ermöglichen die Ablesbarkeit der Wohneinheiten und garantieren somit eine leichte Orientierung im Gebäude.
Die Gebäude sowie sämtliche Sockelwände sind aus einem Ziegelmauerwerk das in Format, Material und Farbigkeit dem des Bürogebäudes gleicht.
Holz-Alu-Fenster- und Fassadenelemente sind dunkel eloxiert.
Zwischen der nord-westlichen und der südlichen Grenze des Plangebietes ergibt sich eine Höhendifferenz von ca. 6m. Der Höhenunterschied vollzieht sich im Wesentlichen in Böschungen entlang der nördlichen Grenze.
In diese Böschung wird nun das Bürogebäude mitsamt der Tiefgarage geschoben. Die Tiefgarage kann größtenteils auf dem bestehenden Grundniveau ohne Baugrube aufgebaut werden.
Auf diese Weise wird ein Kontakt mit dem Grundwasser weitestgehend vermieden ohne dass ein baurechtliches Vollgeschoss geschaffen wird.
Der entstehende Aushub kann vorbehaltlich weiterer Bodenuntersuchungen genutzt werden um auf Höhe des Erdgeschosses ein Plateau anzulegen.
Die Tiefgarage zieht sich unter die nördlichen drei Wohnhäuser. Damit sind die notwendigen Fluchtwege aus der Tiefgarage hinaus geschaffen und die Wohnhäuser verfügen über direkte Zugänge zu den Stellplätzen in der Tiefgarage.
Das Wohnhaus im Südosten steht auf einem niedrigeren Niveau ca. 1,65m tiefer.
Über kleine Wege und Treppen ist eine fußläufige Durchwegung des Areals möglich.
Auf der Westseite des Plangebietes verläuft der Hellernsche Weg. Dieser dient als sekundäre Erschließung für Fahrradfahrer und Fußgänger.
Die erforderlichen Stellplätze für die Mitarbeiter sind in der Tiefgarage nachgewiesen. Dort ist auch ausreichend Platz für die Fahrräder oder E-Bikes.
Vor dem Haupteingang sind die gewünschten Besucherstellplätze angelegt.
Die Parkplätze für die Bewohner der Häuser oder deren Besucher sind jeweils in unmittelbarer Nähe des Hauses platziert.

     

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