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Peter Bastian Architekten BDA
 
                                 

Neubau der Stadtsparkasse
Versmold

Mehrfachbeauftragung 2011

           

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Erläuterungen zum Entwurf

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Die Aufgabenstellung sieht vor den zu erhaltenden Gebäudeteil aus den 70er Jahren technisch, funktional und energetisch „anzupassen“.
Ferner ist eine optischen Aufwertung, sowie ein städtebaulich optimiertes Gesamtkonzept vorgesehen.
Dabei sind gestalterische Überformungen aus Gründen der statischen Gegebenheiten nur äußerst begrenzt und sehr unzufriedenstellend möglich.
Die vorhandene sehr unbefriedigende städtebauliche Situation des 70er-Jahre-Gebäudes kann ebenfalls nicht verbessert werden.
Aus energetischer Sicht ist nur mit einer Fassadensanierung wegen des recht kleinen Anteils der Fassade am A/V- Verhältnis eine erfolgreiche Verbesserung nur eingeschränkt möglich.
Zumindest die Dachflächen müssten hier ebenfalls ertüchtigt werden.
Die insuffiziente und kurzfristig abgängige Gebäudetechnik wäre ein zentraler und notwendiger Sanierungsgesichtspunkt.

Um mit modernen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Medien, z.B Geothermie Heizen und Kühlen zu können müssten darüber hinaus alle Übergabeflächen erneuert werden.
Dies würde konkret eine weitgehende Entkernung des Gebäudes bedeuten.
Dabei wären aber verschiedenen funktionale Nachteile, sowie die gestalterische und städtebauliche Situation nur unzureichend bzw. überhaupt nicht verbessert.

Wir sind jedoch der Meinung, dass ein Komplettneubau deutlich wirtschaftlicher errichtet werden kann als in der Voruntersuchung budgetiert
und auch als der Teilneubau mit Teilsanierung.

Wir haben uns deshalb dafür entschieden einen Komplettneubau vorzuschlagen, der alle funktionalen, wirtschaftlichen, energetischen, gestalterischen und städtebaulichen Anforderungen erfüllt.
Hiervon zunächst ausgenommen ist der Wohnteil, der als separates, städtebaulich präzise eingefügtes, Einzelgebäude vorgeschlagen wird und nach Bedarf separat errichtet werden kann.

Der komplette Neubau wird an der Stelle des 50er Jahre-Gebäudes vorgeschlagen.
Dieser Standort erscheint uns aus historischer und heutiger Sicht städtebaulich deutlich vorteilhafter als das Ensemble aus Teilneubau und Teilsanierung.
Der 70er Jahre-Bau steht so eng an der Strasse dass er schon damals „schräg abgeschnitten“ werden musste.

Ein weiterer Vorteil des Neubaustandortes ist die bauzeitliche Logistik.
Während der Neubauphase kann der 70er Jahre Bau in Betrieb bleiben und wird erst nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen.