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Peter Bastian Architekten BDA
 
                                 

Bürohaus
Hafenweg 8
Münster

eingeladener Wettbewerb
2013, 1.Preis

           

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Erläuterungen zum Entwurf

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Am nord-westlichen Ufer des münsteraner Stadthafens I soll ein Büro- und Dienstleistungsgebäude als zweiter Bauabschnitt zum umgebauten Kopfgebäude des ehemaligen Borchert-Theaters entstehen. Der Neubau bildet also einen weiteren Baustein der geplanten Revitalisierung des münsterschen Stadthafenareals wie es das „Integrierte Handlungskonzept“ der Stadt Münster vorsieht.
Der Hauptzugang für die Gastronomie und die Büros liegt auf der Nordseite des Gebäudes. Über die große Freitreppe auf der Südseite gibt es zusätzliche Eingänge zur erdgeschossigen Gastronomie.

Direkt zur Hauptzufahrtsstraße „Am Mittelhafen“ orientiert das Lager. Hier ist auch eine potentielle Erweiterungsfläche geplant. Eine Galerie in die gläserne Produktion und Verwaltungsflächen befinden sich im 1. Obergeschoss. In den weiteren drei Obergeschossen sind Büroflächen für die Verwaltung sowie für eine externe Versicherungsagentur. Ganz oben, im 4. Obergeschoss liegt zusätzlich die Betriebsleiterwohnung.
Das Gebäude erstreckt sich im zweiten Bauabschnitt mit dem der Ergänzung des Reiferaums perspektivisch über die ganze Tiefe der Parzelle, von der Straße „Am Mittelhafen“ bis zum Weg entlang des Hafenbeckens. In der Breite orientiert sich das neue Gebäude an der bestehenden Bebauung der anderen Hafenbeckenseite.
Die umgebenden Aussenanlagen mit den Stellplätzen für Mitarbeiter und Besucher sowie den Hochbeeten und Hecken flankieren das Gebäude. Um die bauordnungsrechtliche Forderung nach ausreichend unversiegelter Fläche zu erfüllen werden die Stellplätze mit Rasengittersteinen gepflastert.
Es ist im Rahmen der städtebaulichen Bedingungen eine hochwertige Lösung in Bezug auf die Grundrissorganisation und die Materialität gefunden worden. Diese weist auch aufgrund ihrer Flexibilität bei der Gestaltung der Büros eine hohe Wirtschaftlichkeit auf.

Die grossmaßstäblich und sorgfältig gegliederte Gebäudehülle besteht fast vollständig aus einer warmroten Klinkerfassade und führt den Duktus der vorhandenen, stark Klinker geprägten, Hafenbebauung fort.
Das Gebäude macht insgesamt einen sehr geschlossenen Eindruck. Das aufgehende, 5-geschossige Bauteil öffnet sich hingegen Richtung Norden und Süden fast vollständig. Auch die öffentlichen Bereiche für die Besucher sind umlaufend verglast bieten so einen großzügigen Panoramablick auf den Hafen Münsters.

Der vorliegende Entwurf basiert auf einer strengen modularen Ordnung, die aus den verschiedenen erforderlichen Funktionsbereichen differenziert abgeleitet wird. Gleichzeitig wird durch den Ansatz einen möglichst kompakten und zusammenhängenden Baukörper zu entwickeln, das Bestreben nach einem wirtschaftlichen und energiesparenden Grundlayout unterstrichen. Die Planung des Gebäudes ist auf einem Bandrastermodul von 1,80m/0,15m in beide Richtungen aufgebaut, entsprechend einem Achsmaß von 1,95m.