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Peter Bastian Architekten BDA
 
                                 

Medical-Center
Clemenshospital
Münster

Projekt 1999

     

Erläuterungen zum Entwurf

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A Baukörperlage und Erschließung

Der neue Baukörper schließt unmittelbar an das freistehende Fluchtreppenhaus des Krankenhauserweite-
rungskomplexes, in der gleichen Flucht der Erweiterung an. Drei Überlegungen führten zu dieser Entscheidung:

1. Bei weiter nach vorne gerücktem "Medical-Center" müßte für das pathologische Institut ein Bauzeitprovisorium errichtet werden, was bei der relativ großen Komplexität der vorhandenen Funktionszusammenhänge einen nicht unerheblichen Kostenfaktor darstellt. Weniger kritisch ist in diesem Zusammenhang des nötige Provisorium der Schule für Zytologie zu sehen.

2. Die in der Auslobung und in dem Kolloquium aufgetretenen Änderungen in den Überlegungen zur Anbindung des neuen "Medical-Centers an den Bestand, führten unsererseits zu der Überlegung das eine komplette Anbindung für alle auch zukünftigen Nutzungsvarianten die beste Vorraussetzung bietet. Dies umso mehr, als auch zur Zeit die Anbindung in allen Obergeschossen Sinn macht. Bei nicht gewünschter Anbindung kann der Durchgang ganz einfach gesperrt werden. Die Fluchtwegfunktionen des Treppenhauses können dann über eine Steuerung durch Fluchttürterminals weiterhin gesichert werden. Darüber hinaus liegt die Anbindung jeweils an einer offenen Geschoßlobby, über die der Zugang zum Altbau kontrolliert werden kann.

3. Eine Anbindung an das freistehende Treppenhaus des Bestandsflügels erspart dem Neubau ein zweites neues Treppenhaus und somit Nettobaukosten von ca. 250 bis 300 TDM. Der Anschlußbereich an den Bestand ist auch gleichzeitig der zentrale Erschließungspunkt. Im Erdgeschoß ist hier die behindertengerechte Vorfahrt an den Eingang zum "Medical-Center "möglich. Daneben im Luftgeschoß des Bestandes ist unmittelbar eine Parkmöglichkeit für Behinderte.
Der vor den bestehenden Treppenkern gestellte Durchladeaufzug ermöglicht auch den Zugang von Aussen. In den Obergeschossen könnte bei nicht gewünschter Anbindung über die Geschoßlobby des "Medical-Centers" auch hier die Durchladefunktion für den Bestand genutzt werden. Über die Vorfahrt wird auch der Kurzzeitparkplatz für das "Medical-Center " angefahren, der an der Stelle des alten Instituts für Pathologie einen optimalen Standort hätte. Die Läden im Erdgeschoß werden von der Seite Düesbergweg über ein kleines Plateau erreicht, welches den Niveauunterschied zwischen Straße und Erdgeschoß ausgleicht. Gegebenenfalls ist für Patienten des Clemens - Hospitals auch ein Zugang von der Parkseite her möglich.

B Konstruktion

Der neue Baukörper spannt sich ein zwischen den erweiterten bestehenden Betonkern auf der Nordseite und einer neuen Treppenscheibe im Süden, die ebenfalls aus Beton hergestellt ist. Alternativ ist auch eine andere Aussenbekleidung dieser Treppenelemente denkbar, wenn ihr monolithischer Charakter dabei bestehen bleibt.
Zwischen diesen beiden Elementen ist eine maximal reduzierte Fertigteilskelettkonstruktion aus Beton oder Stahl mit einer Vorhangfassade vorgesehen. Diese Konstruktionsweise mit den gewählten Spannweiten erlaubt eine maximale Flexibilität in der Nutzung bei gleichzeitig hervorragender Wirtschaftlichkeit.
Die hier geplanten völlig unterschiedlichen Nutzungseinheiten alle jeweils optimal als Zweibund- oder als Dreibundanlage untergebracht werden.
Da die meisten Wände als Trockenbauwände ausgeführt werden, kann die definitive Nutzungsverteilung auch noch zu einem sehr späten Zeitpunkt erfolgen.
Die Vorhangfassade wird im Achsmaß von 1,35 m, welches für alle hier angedachten Nutzungsarten gleichermaßen geeignet ist, mit großzügigen Glaselementen versehen.
Alternativ können diese Glaselemente auch durch geschlossene Holzverbund - oder Metallpaneele bzw. durch Glaselemente mit geschlossener Brüstung ersetzt werden.
Die Wahl des jeweiligen Paneels sollte nur abhängig von der dahinterliegenden Nutzung sein.
Durch diesen "Mix" erhält die Fassade die dargestellte eigenständige Textur.
Die Art der Fassadenkonstruktion hat weiterhin den Vorteil, daß bei einer Nutzungsänderung auch hier relativ einfach reagiert werden kann. Ferner kann auch hier die definitive Nutzungsverteilung zu einem sehr späten Zeitpunkt erfolgen.

Peter Bastian

             

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