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Peter Bastian Architekten BDA
 
                                 

Jakobikirchplatz Coesfeld

Neugestaltung des Umfelds der St.Jakobikirche
Coesfeld

           

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Jakobikirchplatz Coesfeld

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Einleitung / Städtebauliche Einbindung
Das Planungsgebiet befindet sich im zentralen Innenstadtgebiet Coesfelds. Der Entwurf nimmt das Motiv des geschlossenen Kirchhofs auf und schafft durch einheitliche Materialität und Farbigkeit ein Ensemble der geplanten 5 Stadthäuser des „Jakobiparks“ mit der denkmalgeschützten St.Jakobikirche. Parallel zur Kirche gestellte und entlang der Grundstücksgrenze abgestaffelte Wände folgen den auf einer modularen Maßordnung basierenden Wohnhäusern. Zur Ritter- und Kellerstraße gibt sich der Platz geschlossen, in Ost-Westrichtung wird eine offene Verbindung zwischen der Fußgängerzone „Letter Straße“ und der Kirche St.Jakobi geschaffen. An der Nordseite behalten auch in Zukunft Gastronomie und Kinderspielplatz ihren Raum, gegliedert durch eine neue, zeitgemäße Fassung. Der Vorbereich der Kirche wird von Barrieren befreit und bildet eine platzartige Erweiterung der Fußgängerzone. Der Grün- und Baumbestand wird im Wesentlichen erhalten und sogar um einige punktuelle Bäume ergänzt. Durch das heranführen des Pflasters der Letter Straße bis an die Grenze des Platzes rückt der Kirchturm und das Paradies näher an die Fußgängerzone und damit mehr ins Bewusstsein der Passanten. Die Wandscheiben schaffen eine Zonierung der Gesamtfläche in die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten:
-Kirchplatz -Gastronomie -Spielplatz -Fahrradständer
Erschließung
Entlang der Nordseite der Kirche gibt es eine direkte Verbindung aus dem Jakobipark auf den Platz. Auch an der Südseite wird eine breite Fuge zwischen (neuer) Mauer und Kirche als Zugang auf den Platz gelassen.
Zur Letter Straße öffnet sich der Platz auf ganzer Breite. Hier wird durch eine Reihe von Bänken eine optische Fassung des Platzes gelassen.
Gestaltung
Die begleitenden 1,20m hohen Wände werden wie die neu geplanten Häuser in Ziegelmauerwerk ausgeführt das in Format, Material und Farbigkeit dem der Kirche gleicht. Diese Wände bilden somit auch keine Barriere da sie unter der durchschnittlichen Augenhöhe von 1,50m bleiben.
Außerhalb des Platzes an der Nordseite bleibt so ein geschützter Bereich für die bestehende Außengastronomie. Die Bodenfläche des Platzes wird mit Großformatigen Platten belegt die in ihrer Optik den Sandsteinplatten in Turm und Paradies ähneln.
Abgehende Wege und angrenzende Flächen werden mit einem grauen Bodenpflaster belegt. Die unterschiedlich großen Baumscheiben werden mit feinem Rindenmulch bedeckt. Der bestehende Spielplatz wird auf die Nordseite des Kirchenhauptschiffs verlegt, umgeben von großzügigen Rasenflächen.
Bänke sollen den Platz einrahmen. Diese werden identisch sein mit dem vorhandenen Stadtmobiliar in Coesfeld, zwei Betonkörper die mit einer Sitzfläche aus Holzbohlen verbunden sind. Als Beleuchtung dienen auf der Nord- und Südhälfte des Platzes Reihen von Leuchtsteelen in Ost-West-Richtung.
Die Aufteilung orientiert sich an der Fassadengliederung von Turm und Paradies.